OP 2005 li - 3-fach-Beckenosteotomie

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Rund um die OP
Operation 2005



Im Prinzip war eigentlich alles mehr oder weniger genauso wie bei der 1. Op. Der Unterschied war, dieses Mal wusste ich was auf mich zu kam. Das war einerseits Anlass dazu, alles etwas gelassener zu sehen und andererseits bekam ich vor der Op langsam aber sicher Panik vor ein paar Einzelheiten, die mir schon bei der 1. Op sehr schwer gefallen waren. Wie auch bei der 1. Op will ich diese hier gar nicht unbedingt in Einzelheiten erzählen, da es dann doch bei jedem unterschiedliche Dinge sind die einem schwer fallen.

Dieses Mal war es dann so, dass ich bei der vorstationären Untersuchung beim Gespräch mit dem Narkosearzt noch an 2. Stelle auf dem Op-Plan stand für Montag, den geplanten 7. November. Beim letzten der Arztgespräche mit dem Oberarzt Dr. Kalchschmidt, war ich auf einmal vom OP-Plan für Montag runter. Das war für mich vor der Op das Schlimmste, ich war dann noch Montag und Dienstag auf Abruf zu Hause und durfte dann endlich Dienstagnachmittag zur Aufnahme, weil ich dann am Mittwoch endlich wieder auf dem OP-Plan stand. Diese Warterei war total zermürbend, aber es kommt wohl öfter mal vor, dass der Termin dann nicht so 100 prozentig passt.

Ansonsten lief eigentlich alles genauso ab wie bei der 1. Op, außer dass inzwischen in Dortmund das Tragen von den tollen Trombosestrümpfen abgeschafft wurde, was wesentlich angenehmer ist. Als Besonderheit, hatte ich dieses Mal allerdings eine extreme Nervenreizung und damit direkt im Aufwachraum einen Totalausfall der Nerven, die für das Fußheben und -senken zuständig sind und Gefühl hatte ich dann auch keins im Bein unterhalb vom Knie. Noch im Aufwachraum kam dann das Gefühl im Bein nach und nach zurück und in den ersten Tagen dann auch wieder etwas Bewegung in den Fuß.

Ich werde diese Komplikation hier auch nicht näher beschreiben, sie kommt sehr selten vor und wenn jemand mehr dazu wissen möchte, kann er oder sie mich gerne anmailen. Bei den meisten ist diese Nervenreizung, die dadurch entsteht, dass dieser Nervenstrang auf die Seite gezogen werden muss bei der Op, dann für das leichte Taubheitsgefühl im Oberschenkel verantwortlich.

Ansonsten war es so, dass ich diesmal insgesamt was flotter war, allerdings war der Op-Tag Mittwoch auch günstiger. So war der 5. Tag nach Op ein Montag und an dem Tag bin ich dann auch das 1. Mal aufgestanden, während bei der 1. Op der 5. Tag ein Samstag war und ich dann auch erst Montag aufgestanden bin. Am 12. Tag Post op sind die Fäden gezogen worden und einen Tag später bin ich dann auch schon nach Hause.


Stand 26.08.2018
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