ME 2003 re - 3-fach-Beckenosteotomie

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Rund um die OP
Metallentfernung 2003



Am Mittwoch 13.08.2003 war es dann so weit, obwohl ich vor der eigentlichen Op gedacht habe, dass die Zeit bestimmt nur langsam vergeht und jede einzelne Phase der Op, der Zeit danach und bis zur Reha zwischendurch die Zeit immer mal endlos schien, stand ich jetzt wieder in Dortmund zur Aufnahme, da die Schrauben entfernt werden sollten.

Der Beginn der Prozedur ist eigentlich wieder rum die Gleiche gewesen. Wenn auch alles etwas relaxter, da ich zwar wieder mulmige Gefühle vor der Operation hatte, die aber in keinster Weise mit der Angst vor der 3-fachen zu vergleichen waren.

Die Aufnahmeprozedur war identisch, wenn auch alles etwas abgespeckter, da durch die gleiche Klinik vieles einfach schon bekannt war. Erst die Organisatiorische Aufnahme in der Verwaltung incl. Telefonanmeldung. Dann wieder mal warten auf alle Voruntersuchungen. Ein Gespräch mit dem Pflegepersonal, Besonderheiten, Allergien, Kontaktadressen (die wurden sogar dann übernommen und nur gefragt ob es die gleichen sind!), Medikamente...
Das bekannte Gespräch mit dem Stationsarzt, wo ich dann auch wieder meine Fragen los werden konnte. Die Blutabnahme wurde dann auch gleich gemacht (Mein Gott die Anzahl der Röhrchen wird doch immer mehr oder? Ist ja schon eine halbe Blutspende).
Ein letztes Gespräch noch mit einem Anestesisten und ein neues Röntgenbild (Beckenübersicht) ob auch wirklich alles in Ordnung und alle Schrauben noch ok, dann waren die Voruntersuchungen schon abgeschlossen. Also kein Klistier, nur noch kurz nachrasiert und das war es dann schon. Und die übliche Anweisung ab 24:00 Uhr nichts mehr Essen oder Trinken!
Der eigentliche Op-Tag (Donnerstag) begann, nachdem ich dank der Schlaftablette sogar ganz gut geschlafen habe mit Warten. Als Metallentfernung ist man/frau dann eine "kleine" Op auch eine lustige Erfahrung, sicher noch gegen manch andere Orthopädische Op nicht gerade Mini aber gegen die 3-fache halt "nicht der Rede wert"!
Um 12:45 Uhr wurde ich dann runter in den Op gebracht! Im Vorbereitungsraum wurde die üblichen EKG-Kleber angebracht, die Braunüle gelegt und wärend der Unterhaltung mit der Anästhesistin war ich dann wieder ganz plötzlich "weg"!

Im Aufwachraum war mir dann erstmal wieder eisekalt, warum das dann immer so ist, keine Ahnung! Aber die Bettheizung wurde mir dann gleich wieder unter die Decke geschoben und diesmal war ich dann auch recht schnell so "putzmunter" das ich ständig dachte, jetzt können die mich aber wirklich endlich auf Station bringen. Um kurz vor 18 Uhr war ich dann auch oben!

Ich hatte nur einen Redrong-Schlauch liegen und die beiden Pflaster auf den zwei Narben (Scharmbein und Beckenkamm) und eben den Tropf, aber keinen Katheder, was man mir vorher aber schon gesagt hatte!
Ich habe dann sogar schon einiges telefoniert, damit alle die wollten auch informiert waren, das die Op überstanden ist! Nachts habe ich dann auch ganz gut geschlafen, war dann allerdings schon ab 4 Uhr oder so immer wieder wach.
Ach ja und die Schrauben lagen jetzt auf meinem Nachttisch anstatt in meiner Hüfte verschraubt zu sein, war schon komisch der Anblick:

Stand 26.08.2018
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