Entscheidung - 3-fach-Beckenosteotomie

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Entscheidung zur Hüft-TEP (Totalendoprothese)


Bei der Entscheidung zur 3-fach-Beckenosteotomie wurde mir damals erzählt, dass ich mit der OP vermutlich die Notwendigkeit eines künstlichen Gelenks für ca. 15-20 Jahre für die rechte Seite nach hinten verschieben kann, ganz genau kann man das natürlich nicht vorhersagen. Für die linke Seite waren die Aussagen sogar noch besser, eventuell könnte ich mir auf der Seite das künstliche Gelenk komplett ersparen.


Auf der rechten Seite habe ich am Hüftkopf ein Cam-Impingement entwickelt. Das sind Knochenanlagerungen, die man zwar mit einer Athroskopie hätte  wieder abraspeln können, aber es wäre dann wohl die Wahrscheinlichkeit, dass sich die gleichen Knochenanlagerungen wieder bilden und ggf. noch stärker werden.


Durch die Knochenanlagerungen hatte ich immer wieder Verkantungen im Gelenk, die sich nur sehr heftig schmerzend wieder lösen ließen, ich lernte zwar mit der Zeit, diese zu vermeiden, aber sie wurden trotzdem immer häufiger und immer schmerzhafter.


Außerdem war ich dann Anfang 2019 soweit, dass ich nach Ruhe deutliche Anlaufschmerzen hatte. Belastungsschmerzen wenn ich mal etwas länger gelaufen bin und selbst beim bis dahin schmerzfreien Fahrradfahren habe ich immer öfter Probleme gehabt. Auch längeres Sitzen auf der Arbeit machte mir zunehmend Schwierigkeiten. Nachdem ich immer öfter auch Abends zum Schlafen Schmerzmittel nehmen musste, habe ich mich dann entschieden, dass der Leidensdruck hoch genug ist und ich auch zum Schutz meiner linken Hüfte mir rechts eine Hüft-TEP einbauen lasse. Die linke Seite moppert auch immer mal wieder, meine Hoffnung ist aber, dass ich wenn ich endlich rechts wieder schmerzfreier laufen kann, dass ich den gesamten Körper nicht mehr so einseitig belaste und sich damit auch die linke Seite wieder noch erholt.


Ich machte erneut einen Termin in der Ambulanz in Unna.



Stand 26.08.2018
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